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Betriebsklima - Heizung und Lüftung automatisch regeln

Stets ein wohltemperiertes Büro haben und trotzdem Energie sparen? Das klingt nach einem Widerspruch. Doch smarte Technik macht es möglich: Intelligente Heizungssteuerung liefert nur dann Wärme, wenn sie wirklich nötig ist.

Programmierbar

Der einfachste Weg führt über programmierbare Heizkörperthermostate mit Batterie und Motorantrieb. Sie ersetzen den vorhandenen Ventilkopf und arbeiten zeitgesteuert. Nach Büroschluss oder am Wochenende regeln sie herunter. Strömt Kaltluft durch ein geöffnetes Fenster herein, erkennen manche Modelle den Temperaturabfall und schließen automatisch. Allerdings muss der Heizplan an jedem Thermostat einzeln von Hand eingestellt werden – und wer die Programmierung nicht beherrscht, sitzt bei Überstunden oder Wochenendarbeit im Kalten. Deshalb gibt es fernbedienbare Ventilköpfe. Eine Basisstation erteilt ihnen per Funk den Befehl zum Öffnen oder Schließen. Das macht die Einstellung deutlich komfortabler: Über ein eigenes Display an der Basis oder eine Smartphone- App lässt sich die Temperatur für jeden Raum individuell wählen. Systeme mit Fernzugriff übers Internet verlängern den drahtlosen Arm der Heizungssteuerung sogar bis nach Hause oder ins Auto. Praktisch für Außendienstler, die häufig nicht wissen, ob sie am selben Tag noch einmal ins Büro kommen.

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Unkompliziert

Die intelligenten Stellantriebe sind ebenso schnell und einfach installiert wie ein konventionelles Modell. Zur Montage reichen Zange oder Schraubendreher. Teilweise ist überhaupt kein Werkzeug nötig, weil sich der neue Ventilkopf mit seinem Motor selbst am Heizkörper festzieht. Für Büros mit Fußbodenheizung haben die Hersteller entsprechende Vorlaufregler im Programm. Doch was, wenn die Temperatur zentral über einen Wandthermostat gesteuert wird? Er kontrolliert den Heizkreislauf normalerweise direkt am Wärmeerzeuger, also am Kessel oder an der Gastherme. Auch dafür gibt es smarte Lösungen: Ein vernetztes Raumthermostat ersetzt das bisherige Steuergerät (siehe Kasten unten). Weil die Zahl möglicher Gerätekombinationen so groß ist, lohnt ein Blick auf die Internetseite des Herstellers. Dort klärt der Online-Konfigurator oder eine Kompatibilitätsliste, ob das Produkt zur jeweiligen Heizungsanlage passt. Einige Anbieter zeigen auch gleich, wie der Austausch des Wandthermostats funktioniert: Eine bebilderte Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt, welche Drähte des alten Fühlers an die Klemmen des neuen angeschlossen werden müssen.

 

Vorausschauend 

Im Alltag lernt der digitale Heizassistent zunächst seine Umgebung kennen. Er registriert, wie schnell das Gebäude abkühlt und wie lange es zum Aufheizen braucht. Diese Temperaturkurven kalkuliert er dann in seine Planung mit ein. So ist es auch im tiefsten Winter pünktlich zum Arbeitsbeginn schön warm. Einige Systeme berücksichtigen außerdem den Wetterbericht: Bei einem Kälteeinbruch wird vorgeheizt, ist Sonne angesagt, muss die Heizung weniger Gas geben. Noch mehr Komfort bieten Regler mit Anwesenheitserkennung. Sie wissen über Bewegungsmelder oder die Ortungsfunktion im Smartphone, ob sich noch jemand im Gebäude aufhält. Sobald der Letzte das Haus verlässt, gehen sie von selbst in den Sparbetrieb.

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Zentral oder dezentral? So steuern smarte Regler die Temperatur

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Raumthermostat. Die Heizung in kleineren Objekten, Etagenwohnungen und Einfamilienhäusern wird meist zentral gesteuert: Der Wandthermostat im Hauptraum kontrolliert direkt den Kessel oder die Gastherme. Ein Austausch dieses Reglers macht die komplette Anlage intelligent. Der neue, smarte Thermostat kommt dabei entweder an die Anschlüsse des alten oder er kommuniziert per Funk mit einer Kontrollbox im Heizraum. Vorteil: Es wird nur so viel Wärme produziert, wie nötig. Allerdings muss die Warmwassererzeugung für den Heizkreislauf vor Ort passieren – Fernheizung eignet sich nicht – und das System regelt die Temperatur für alle Räume gemeinsam. Soll es irgendwo kühler sein, wird dort wie bisher das Heizkörperventil von Hand zugedreht.

Thermostatventil. In vielen Bürogebäuden und Mehrfamilienhäusern sind ausschließlich Heizkörperventile für die Raumtemperatur zuständig. Ihr abnehmbarer Thermostatkopf lässt sich gegen ein funkgesteuertes Exemplar austauschen. Der smarte Stellantrieb eignet sich dann auch für Fern- oder Zentralheizung. Unterschiede gibt es in der Funktechnik. Manche Modelle bringen ihre eigene Basisstation mit, andere nutzen Standards wie DECT ULE, HomeMatic oder Z-Wave, um sich zu vernetzen. Dann kann ein System zur Gebäudesteuerung (siehe nächste Seite) auch die Temperatur regeln. Einige Hersteller bieten zu ihren Motorventilen Wandthermostate und Antriebe für die Fußbodenheizung an. Für Gebäude mit eigenem Wärmeerzeuger gibt es zusätzlich Regler am Heizkessel, damit dieser nicht weiter läuft, wenn die Temperatur in den Räumen bereits erreicht ist.