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Brandschutzschalter sind jetzt Pflicht!

Jeder Elektroprofi kennt das Bild: Verschmorte Steckdosen und Leitungen. Weniger bekannt dagegen: Hier waren Temperaturen von mehreren tausend Grad am Werk. Kaum verwunderlich also, dass Elektrizität eine der häufigsten Brandursachen ist. Unter diesen Bränden werden wiederum knapp 30 Prozent durch Mängel in der Elektroinstallation, vom Verteiler bis zur Steckdose, verursacht. Seit 2012 schließt der von Siemens patentierte Brandschutzschalter 5SM6 diese Schutzlücke. Jetzt schreibt ihn auch die DIN VDE 0100-420 für viele Einsatzbereiche als „anerkannte Regel der Technik“ vor.

Maximale Brandschutz- und Sicherheitsstandards sind bei den Spezialchemie-Experten von C.H. Erbslöh in Krefeld selbstverständlich. Trotz dieser Maßnahmen kam es im Herbst 2014 im firmeneigenen Labor zu einem Schmorbrand: „Plötzlich hörte ich ein Knistern wie bei einem geplatzten Schlauch“, beschreibt Labor-Mitarbeiter Frank Matussek die Situation. Als er bei näherer Prüfung Rauch an einer Steckdose bemerkte, reagierte der Chemie-Ingenieur sofort und schaltete die Stromversorgung manuell über die Hauptsicherung ab.

Die Ursache für die verschmorte Steckdose war schnell ausgemacht: Bei zwei Klemmen hatten sich die Befestigungsschrauben gelockert. Dadurch entstanden hohe Temperaturen, die die PVC-solierung der Kabel sukzessive schmelzen und das Kupfer brüchig werden ließen. An der schadhaften Stelle bildeten sich dann serielle Fehlerlichtbögen. Sie können eine punktuelle Hitzentwicklung von bis zu 6000°C verursachen. „Ein Standard-Fehler“, weiß Elektro-Fachmann Roland Köhne, der mit seinem Fachbetrieb seit dem Vorfall als Hauselektriker bei C.H. Erbslöh tätig ist.

Elektrizität als häufige Brandursache
Dieses Beispiel ist nur eines von sehr, sehr vielen: Auch beschädigte Kabelisolierungen, gequetschte Leitungen, abgeknickte Stecker, lose Kontaktstellen in der Elektroinstallation oder fehlerhafte Endgeräte können gefährliche Fehlerlichtbögen verursachen und im Extremfall nicht nur einen Schmor-, sondern einen Schwelbrand auslösen. Kaum überraschend also, dass allein in Deutschland rund ein Drittel aller Brände auf Elektrizität als Brandursache zurückzuführen ist. Unter diesen Bränden werden wiederum knapp 30 Prozent durch Mängel in der Elektroinstallation, vom Verteiler bis zur Steckdose, verursacht.

Abhilfe schafft ein Brandschutzschalter wie der 5SM6 von Siemens: Er analysiert das Hochfrequenz (HF)-Rauschen. Der integrierte Microcontroller erkennt unerwünschte Fehlerlichtbögen sofort. Harmlose Störquellen, wie sie zum Beispiel beim Betrieb von Bohrmaschinen oder Staubsaugern vorkommen, kann der Brandschutzschalter von gefährlichen Lichtbögen unterscheiden. Eine Selbsttestfunktion überprüft kontinuierlich die Funktionsfähigkeit. In Kombination mit Fehlerstrom-/Leitungsschutzschaltern (FI/LS-Schaltern) schaltet das Gerät den Stromkreis sicher ab. Das Ergebnis: perfekter und normenkonformer Rundumschutz für Personen, Anlagen und Güter und die beste Brandprävention.

"Jeder dritte Brand wird durch Elektrizität verursacht."

Neue VDE-Norm fordert Brandschutzschalter
Der Brandschutzschalter 5SM6 ist Bestandteil des bekannten und bewährten SENTRON-Portfolios von Siemens und ergänzt die bestehenden Schutzschaltkomponenten perfekt: Leitungsschutzschalter bieten Schutz bei Kurzschluss sowie vor Überlast und trennen, in Abhängigkeit der Fehlerimpedanz, in den meisten Fällen bei parallelen Lichtbögen zwischen Außenleitern oder zwischen Außen- und Neutralleitern. Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen erfassen Fehlerströme und Fehlerlichtbögen gegen Erde und können in diesen Fällen, in Abhängigkeit des Bemessungsfehlerstromes, neben Fehlerschutz und zusätzlichem Schutz auch Brandschutz bieten. Serielle Fehlerlichtbögen, auf die der Brandschutzschalter ausgelegt ist, können diese Schutzeinrichtungen jedoch nicht erkennen.

Ab sofort sind Brandschutzschalter deshalb auch normenseitig gefordert: Die im Februar 2016 veröffentlichte DIN VDE 0100-420:2016-02 definiert ihren Einsatz in besonders gefährdeten Bereichen als „anerkannte Regel der Technik“.

Entsprechende Bereiche sind zum Beispiel: Produktionsbetriebe der Holz-, Papier- und Textilindustrie, Lagerräume mit brennbaren Materialien, Labore, Flughäfen und Bahnhöfe, Museen, Kindertagesstätten, Seniorenresidenzen oder auch Rechenzentren. „Anerkannte Regel der Technik“ im Sinne der VDE-Norm heißt: Wenn in den genannten Bereichen kein Brandschutzschalter installiert ist, kann die verantwortliche Elektrofachkraft im Schadensfall in Haftung genommen werden. Ab 2017 ist der Einsatz von Brandschutzschaltern dann in jedem Fall verpflichtend.

Neue und interessante Geschäftschancen
Einfach und zeitsparend zu montieren, ist der Brandschutzschalter 5SM6 bei Neuinstallationen ebenso einsetzbar wie bei bestehenden und älteren Anlagen. Dies ist ein entscheidender Pluspunkt, da das Risiko gefährlicher Fehlerlichtbögen bei älteren Elektroinstallationen besonders hoch ist. Ganz nebenbei sorgt die neue Normenlage also nicht nur für höhere Sicherheitsstandards, sondern eröffnet auch neue und interessante Geschäftschancen für den Elektroinstallateur.

Maximale Sicherheit vor Bränden

Fehlerlichtbögen können zu gefährlichen Bränden führen. Der Brandschutzschalter erkennt frühzeitig Störungen und schaltet zuverlässig ab.

Brandschutzschalter 5SM6 16 A 1TE+1TE

Technische Höchstleistung beim Brandschutz durch Abdecken der bisherigen Schutzlücke. Einfache Installation in Verbindung mit Leitungsschutz- und FI/LS-Schalter. Bewährte nordamerikanische Technologie - maßgeschneidert für den europäischen Markt. Datamatrix-Code am Gerät einscannen und alle Infos rund um den Brandschutzschalter schnell und einfach abrufen.

Zubehör:

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