JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}
{{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Checkout' " }} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Cart' " }}
Direktbestellung:
Es konnte kein Artikel gefunden werden.
Der gewünschte Artikel ist leider nicht verfügbar.
{{/xif}} {{/xif}}

Empfangskomitee - Türen drahtlos öffnen und Zugänge kontrollieren

Hereinspaziert – wenn es der Richtige ist. Türkamera und elektronisches Schloss geben zusammen ein perfektes Team ab. Das Smartphone wird dabei zum drahtlosen Schlüssel und öffnet Besuchern sogar von unterwegs aus.

Kleinunternehmer und Selbstständige ohne eigenes Sekretariat kennen das Problem: Sie sind außer Haus auf Kundenbesuch und der Paketbote kommt. Oder der Putzdienst soll Zutritt zum Büro haben aber keinen eigenen Schlüssel bekommen. Für solche Fälle gibt es Türsprechanlagen, die mit dem Smartphone in Verbindung stehen. Optisch unterscheiden sie sich kaum von ihren unvernetzten Kollegen: Eine Taste mit Namensschild betätigt den Gong, die eingebaute HD-Kamera mit Nachtsicht-Funktion und LED-Beleuchtung nimmt auf, wer gerade Einlass begehrt. Hinter dem Klingelschild trennen sich jedoch die Wege. Während die konventionelle Videoklingel das Kamerabild auf einen Monitor im Gebäude überträgt, schickt sie das smarte Modell als verschlüsseltes Signal ins Internet. Von dort gelangt es ebenso verschlüsselt auf ein Smartphone oder Tablet des Besitzers. Er kann nun von überall auf der Welt nachsehen, wer vor seiner Tür steht. Eine Gegensprech-Funktion gibt es natürlich auch – um Besucher auf später zu vertrösten oder sie hereinzulassen und ihnen einen Platz im Wartebereich anzubieten.

Vernetzte Türklingeln

Damit der Versand von Klingelton und Videobild aufs Smartphone funktioniert, muss die Türsprechanlage mit dem Router im Büro verbunden sein. Das kann drahtlos per WLAN geschehen oder – in massiven Betongebäuden empfohlen – mit einem Netzwerkkabel. Manche Geräte erlauben alternativ die Verbindung über Zweidraht-Technik. Dann überträgt die normale Installationsleitung neben Energie auch Daten. Und damit der eingelassene Besucher nicht sofort aus dem Blickfeld gerät, gibt es teilweise Indoor-Kameras für die Raumüberwachung. Die als Zubehör erhältliche Sirene macht so eine Lösung dann vollends zur Alarmanlage. Bietet der Hersteller keine entsprechende Erweiterung an, kann aber auch jedes andere System zur Videoüberwachung diese Aufgabe übernehmen. Es gibt inzwischen sogar Kameras mit Gesichtserkennung, die zwischen bekannten Mitarbeitern und fremden Besuchern unterscheiden. Selbst kleine Büros kommen so ohne viel Aufwand zu einem elektronischen Portier.

Intelligente Schlösser

Wer keine Videoklingel benötigt, kann die Tür mit einem sogenannten Smartlock ausrüsten. Das motorbetriebene Schloss ermöglicht bequemes Öffnen und Schließen per Funk. Dazu wird auf der Innenseite ein batteriebetriebener Antrieb montiert, der sich mit Tasten und im Notfall auch mechanisch bedienen lässt. Von außen ist die Tür weiterhin per Schlüssel zu öffnen (siehe Kasten unten). Im Alltag übernimmt diese Aufgabe jedoch eine Fernbedienung oder die Smartphone-App des Herstellers. Die App entriegelt auf Wunsch automatisch, sobald der Nutzer in Funkreichweite kommt oder manuell per Touchscreen-Befehl.

Fast noch praktischer: Die meisten Smartlocks sind so einstellbar, dass sie nach einer gewissen Zeit von selbst wieder abschließen. Im Falle eines Einbruchs kann das entscheidend sein, weil Versicherungsunternehmen das Zuziehen der Tür als fahrlässig einstufen und im Schadensfall ihre Leistungen kürzen. Zwei Varianten stehen zur Wahl: Smartlocks, die in ein Funksystem zur Gebäudesteuerung wie HomeMatic oder Z-Wave integriert sind, und Bluetooth- Systeme, die direkt mit der App des Nutzers kommunizieren. Per Software legt der Besitzer fest, wer außer ihm sonst noch Zugang haben soll und zu welchen Zeiten. Bei modernen Systemen kann er außerdem virtuelle Schlüssel per SMS oder E-Mail an andere Nutzer der App verschicken. Sie erhalten dann ebenfalls Zutritt, lassen sich aber auch genauso einfach wieder aussperren – indem man ihrem Schlüssel elektronisch die Berechtigung entzieht.

 

 

Türöffner - So funktioniert ein Smartlock

Ohne Zylindertausch

Smartlocks, die den vorhandenen Schließzylinder verwenden, werden an der Innenseite der Türe auf den Schlüssel aufgesetzt. Als motorbetriebener Türknauf drehen sie den Schlüssel im Schloss und ent- oder verriegeln so die Tür. Wichtig dabei: Der Zylinder muss eine sogenannte Not- und Gefahrenfunktion besitzen. Standard-Zylinder lassen sich nicht bedienen, wenn auf der Innenseite der Tür ein Schlüssel steckt. Streikt die Funkverbindung oder sind die Batterien leer, wäre so ein Smartlock mit dem Schlüssel von außen nicht mehr zu öffnen. Alle Geräte warnen jedoch rechtzeitig, wenn nach etwa zwölf Monaten der Energievorrat zur Neige geht.

Mit Zylindertausch

Manche Smartlocks werden mit eigenen Schließzylindern in verschiedenen Längen geliefert. Diese Spezialanfertigungen haben nur außen ein Schlüsselloch, auf der Innenseite der Türe übernimmt ein Bolzen die Aufgabe des Schlüssels. Der Motor erfasst diesen Metallstift, dreht ihn und bedient dabei das Schloss. Normalerweise wird das vorhandene Schloss inklusive Schlüssel bei der Montage ausgetauscht. Wer das nicht möchte – etwa wegen einer Schließanlage – kann bei einem autorisierten Schlüsseldienst seinen vorhandenen Zylinder aber auch für die Verwendung mit dem Smartlock umbauen lassen. Wie bei Modellen ohne Zylindertausch sind dabei die Regeln für eine Not- und Gefahrenöffnung zu beachten (siehe links).