JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}
{{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Checkout' " }} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Cart' " }}
Direktbestellung:
Es konnte kein Artikel gefunden werden.
Der gewünschte Artikel ist leider nicht verfügbar.
{{/xif}} {{/xif}}

Energiewende - mit Funksteckdosen Strom sparen

Gut, wenn am Arbeitsplatz alle hellwach sind. Aber muss das eigentlich auch für die Bürogeräte gelten? Viele Monitore, Drucker und Kopierer laufen rund um die Uhr, weil sie niemand ausschaltet. Das kann mit älteren Exemplaren ins Geld gehen.

 

Laut Stiftung Warentest verbrauchten Multifunktions-Laserdrucker bis vor wenigen Jahren noch zwischen 10 und 16 Watt im Leerlauf. Erst die aktuellen Modelle geben sich mit etwa zwei bis drei Watt zufrieden. Konstant zehn Watt bedeuten beim gegenwärtigen Strompreis aber rund 25 Euro pro Jahr, ohne dass eine einzige Seite gedruckt wäre. Hinzu kommen WLAN-Router, deren Energiehunger erst seit kurzem durch die Öko-Richtlinie für Neugeräte auf zwölf Watt begrenzt wird. LCD-Monitore, die mit aktivierten Bildschirmschonern den Mitarbeitern heimleuchten und dabei auch nach Büroschluss noch 15 bis 20 Watt verbraten, tragen ihren Teil zur Stromrechnung bei. Aber welcher Unternehmer weiß schon, welches Einsparpotenzial in seinem Räumen schlummert? Intelligente Steckdosen geben Antwort auf diese Frage. Sie messen den Energieverbrauch und senden ihre Daten per Funk an den PC oder eine Smartphone-App.

+

Automatisch messen

Die Zwischenstecker sitzen wie ein konventionelles Energiekosten-Messgerät in der Steckdose und zählen die Kilowattstunden. Allerdings fallen sie deutlich kleiner aus, weil kein Display am Gehäuse nötig ist. Zur Anzeige gibt es ja das Smartphone. Die App darauf macht nicht nur das Ablesen einfacher, sondern auch die Programmierung. Wo Besitzer eines unvernetzten Messgeräts recht mühsam mit mehrfach belegten Tasten durch verschachtelte Menüs navigieren, erklärt sich die Bedienoberfläche am Touchscreen von selbst. Vor allem aber: Sie stellt die gesammelten Daten übersichtlich als Diagramm dar. Am Kurvenverlauf sind Stromfresser leicht zu erkennen und Leerlaufzeiten sofort auszumachen. Weil die Messwerte mehrerer Steckdosen in einer Auswertung zusammenlaufen, entsteht ein lückenloses Energieprofil der Räume. Und sind die heimlichen oder unheimlichen Verbraucher erst einmal erkannt, lassen sich Gegenmaßnahmen ergreifen. Auch dabei leisten die Spardosen ganze Arbeit.

+

Intelligent schalten

Bildlich gesprochen kann eine Funksteckdose jedem angeschlossenen Gerät „den Stecker ziehen“. Nicht alle Stromverbraucher mögen das. So wollen Computer lieber ordnungsgemäß herunterfahren oder in den Ruhezustand versetzt werden, um keine Daten zu verlieren. Server, die jederzeit übers Internet erreichbar sein müssen, dürfen sich sowieso keine Auszeit gönnen. Andere Geräte wie Monitor, Drucker, Schreibtischlampe oder die Kaffeemaschine im Pausenraum vertragen die Netztrennung dagegen ohne Probleme. Ein Tastendruck genügt, um sie in den Feierabend zu schicken. Am nächsten Morgen sind sie pünktlich zum Arbeitsbeginn wieder voll da. Praktischer Nebeneffekt: Übers Wochenende kann nichts durchbrennen, weil die Geräte stromlos sind.

Der Unterschied zwischen einfachen Schaltsteckdosen mit Fernbedienung und wirklich smarten Lösungen liegt dabei im Funktionsumfang (siehe Kasten). Je nach Produkt fließt der Strom entweder auf Knopfdruck, per Zeitschaltuhr oder ausgelöst durch bestimmte Aktionen. Zu manchen Steckdosen gibt es Sensoren, die auf Bewegung oder das Öffnen einer Türe reagieren. Andere orientieren sich am astronomischen Kalender, um beim Sonnenuntergang automatisch das Licht anzuknipsen. Besonders komfortabel sind Systeme mit einem Fernzugriff übers Internet. Hier lässt sich sogar auf dem Nachhauseweg noch überprüfen, ob der Strom abgeschaltet ist. Alles schön und gut, wenn nur die Zwischenstecker nicht wären? Kein Problem: Komplettsysteme zur Gebäudeautomatisierung schalten oder dimmen genauso – und das sogar mit Unterputz-Aktoren, die komplett in der Wand verschwinden.

Systemfrage: Die Möglichkeiten für ein smartes Energie-Management

Steckdosen mit Fernbedienung

dienen zum Schalten oder Dimmen von Hand. Sie messen keinen Energieverbrauch und arbeiten mit einer begrenzten Anzahl an Funkkanälen. Das heißt in der Praxis: Wer mehr als vier oder fünf Steckdosen steuern will, muss sie in Gruppen zusammenfassen. Unterschiede gibt es in der Ausgangsleistung. Sie liegt je nach Modell zwischen 3600 und 1000 Watt, bei Dimmern auch darunter. Das ist wichtig, wenn an die Funkdose eine Steckerleiste angeschlossen werden soll.

Steckdosen mit App-Steuerung

kommunizieren drahtlos mit dem Smartphone – entweder direkt per Bluetooth oder über das WLAN des Routers. Die App hilft beim Einrichten und – soweit vorhanden – bei der Auswertung der Messergebnisse. Sie gruppiert mehrere Funkstecker desselben Herstellers zum gemeinsamen Schalten und bietet komfortable Extras wie eine Timer-Funktion. Manche Modelle erlauben darüber hinaus die Fernbedienung übers Internet, etwa um von unterwegs aus das Licht zu schalten.

Steckdosen mit System-Steuerung

erweitern die App-Fernbedienung um viele zusätzliche Funktionen. Als Teil einer zentralen Gebäudesteuerung können sie auf Sensoren reagieren oder Schaltvorgänge automatisch ablaufen lassen. Da die Systemsteckdosen statt WLAN eigene Funkstandards wie Dect ULE, Z-Wave oder Zigbee verwenden, ist zum Betrieb häufig eine Basisstation am Router nötig – aber die gibt es wegen der Gebäudesteuerung dann ja ohnehin schon.