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Schattenspiel - Jalousien und Tore intelligent steuern

Ein elektrisches Rollo oder Garagentor ist schon lange kein Luxus mehr. Funklösungen machen die Bedienung einfach. Doch erst in einem vernetzten System laufen die automatischen Antriebe zur Höchstform auf.

Jalousien, die sich auf Tastendruck bewegen und das lästige Kurbeln von Hand ersparen, Funksender im Auto, die schon während der Anfahrt das Tor öffnen und die Insassen trockenen Fußes in die Garage bringen. All das gibt es bereits. Jedoch handelt es sich dabei meist um Insellösungen. Die Funkfernbedienung steuert eben nur das Garagentor, der Wippschalter an der Wand ist nur für eine einzige Fensterfront zuständig. Hinzu kommt, dass die traditionellen drahtlosen Systeme ausschließlich in eine Richtung arbeiten:  vom Sender zum Empfänger

Übertragungsmethoden wie Infrarot oder die häufig verwendeten Funkstandards FS20 und RSL geben zwar den Befehl zum Öffnen oder Schließen, sie liefern aber keine Rückmeldung über den Betriebszustand. Der drahtlose Auftraggeber erfährt nicht, ob sein Befehl vollständig ausgeführt wurde, ob der Rollladen oben oder unten ist und in welchem Winkel die Lamellen der Jalousie gerade stehen. Das macht es schwierig, die Beschattung automatisch nach dem Sonnenstand auszurichten oder gar von unterwegs aus zu bedienen.

Zwei Wege-Funk

Für die intelligente Gebäudevernetzung sind bidirektionale Funksysteme besser geeignet. Praktisch alle modernen Smart-Home-Lösungen arbeiten auf diese Weise. Ihr Rückkanal erlaubt eine viel genauere Steuerung. Die Funkzentrale „weiß“, ob die Markise ausgefahren ist, wenn der Windsensor auf dem Dach anschlägt oder der Internet-Wetterdienst vor Gewitter warnt. So lassen sich Hagel- und Sturmschäden vermeiden. Eine vernetze Installation kann aber noch mehr und trägt erheblich zum Komfort bei. So öffnet sie das Garagentor automatisch, wenn der Chef aufs Firmengelände fährt. Gleichzeitig schaltet sich das Licht auf der Zufahrt und in der Garage ein. Als Auslöser dient zum Beispiel eine App auf dem Smartphone des Fahrers. Sie ermittelt per GPS-Signal den Aufenthaltsort des Wagens und gibt bei Annäherung automatisch das Signal zur Toröffnung. Der Aktionsradius lässt sich über die sogenannte Geofencing-Funktion in der App selbst bestimmen.

Energiespar-Hilfe

Massive Rollläden schützen vor Einbruch und sparen im Winter Heizenergie, weil sie ein isolierendes Luftpolster zwischen Fenster und Außenhülle bilden. Allerdings nur, wenn die Läden auch geschlossen sind. Ein vernetztes System erledigt das automatisch – in der Regel über Unterputz-Aktoren, die an Stelle des normalen Wippschalters in die Wand kommen. Der Taster für den elektrischen Antrieb funktioniert danach wie bisher, zusätzlich ist der Rollladen oder die Jalousie aber auch über das zentrale Hausnetz steuerbar. Alternativ gibt es Funkempfänger zum Anstecken an einen Rohrmotor im Rollladenkasten. Selbst Schattenspender, die noch gar keinen elektrischen Antrieb haben, lassen sich auf diese Weise automatisieren. Ein Stromanschluss in der Nähe des Fensters genügt.

Digitaler Pförtner

Auf ähnliche Weise bekommt die Garage Anschluss an das intelligente Haus. Ein Funk-Aktor spielt den Pförtner, Sensoren melden, ob alles in Ordnung ist. Die Hersteller von Rollladen- und Torantrieben bieten sogar Motoren für Schwing- und Sektionaltore an, die bereits ab Werk mit einem Funkempfänger ausgestattet sind. Sie haben ihre Fernbedienungssysteme zu umfassenden Steuerlösungen ausgebaut: Funkstandards wie DuoFern schalten auf Wunsch das Licht oder Steckdosen und teilweise sogar die Heizung. Ob sie als digitaler Hausmeister in Frage kommen, hängt vor allem davon ab, was neben Rollos und Toren sonst noch alles gesteuert werden soll. Denn natürlich bieten sich auch andere Systeme wie HomeMatic oder Z-Wave als Fernbedienung an. Wer neu einsteigt, hat die freie Wahl. Ist bereits eine Funkzentrale installiert, gibt diese meist den Standard vor.

Basisarbeit - Funkzentralen für die Rollladensteuerung und mehr

Multifunktion

Der Funkstandard DuoFern kommt aus der Rollladensteuerung, kann inzwischen aber viel mehr. Über die Basisstation HomePilot lassen sich auch DuoFern-Heizkörperventile, -Dimmer, -Rauchmelder und viele andere Geräte fernbedienen. So wächst nach und nach ein intelligentes Hausnetz heran. Wie bei allen proprietären Funksystemen ist der Kunde auf bestimmte Produkte festgelegt. Dafür klappt die Einrichtung mit wenigen Handgriffen, weil die Sensoren und Aktoren in der Software bereits vorkonfiguriert sind.

Multistandard

Ein Universal-Gateway wie das von Mediola bietet mehrere Verbindungmöglichkeiten in einem Gehäuse. Es unterstützt die Steuerung per Infrarot genauso wie drahtlose Systeme. So lassen sich klassische Rollladensteuerungen, die auf 433 MHz oder 868 MHz funken genauso integrieren wie HomeMatic, HomeEasy und andere Standards zur Gebäudevernetzung. Die Anmeldung von Sensoren und Aktoren hängt vom jeweiligen Produkt ab, was die Konfiguration etwas aufwändiger macht. Dafür ist der Hausvernetzer nicht auf einen Hersteller festgelegt und kann sich aus vielen Sortimenten bedienen.