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Sicherheitsdienst - Alles schläft, die Technik wacht

Gewerbeobjekte brauchen besonderen Schutz. Weil über Nacht oder am Wochenende niemand da ist, wirken sie auf Einbrecher besonders einladend. In einem vernetzten Gebäude bleiben Langfinger jedoch nicht unentdeckt: Die intelligente Technik registriert den Einbruchsversuch und leitet Gegenmaßnahmen ein.

Neben der mechanischen Sicherung von Fenstern und Türen gehört eine Alarmanlage zu den wichtigsten Schutzvorrichtungen. Allerdings können fest installierte Systeme vom Spezialisten schnell ins Geld gehen. Zu den Anschaffungskosten von einigen Tausend Euro kommen oft noch monatliche Gebühren für die Aufschaltung. So heißt im Fachjargon der automatische Notruf: Im Alarmfall verständigt die Anlage einen Wachdienst, der zunächst versucht, den Besitzer oder eine andere vertrauenswürdige Kontaktperson per Telefon zu erreichen. Erst wenn keine Verbindung zustande kommt, rückt das Sicherheitspersonal oder gar die Polizei aus.

Selbst montieren

Es geht aber auch einfacher. Wer kein Gewerbe betreibt, das eine vom Verband der Schadenversicherer (VdS) zugelassene Alarmanlage verlangt, kann Einbrechern selbst das Handwerk legen. Funksysteme zur Gebäudeüberwachung sind schnell installiert und jederzeit erweiterbar. Sie bestehen in der Regel aus einer Alarmzentrale und drahtlosen Sensoren. Magnetschalter oder Erschütterungssensoren registrieren, wenn eine Türe oder ein Fenster geöffnet wird. Bewegungsmelder im Raum schlagen Alarm, wenn sich Unbefugte dort aufhalten. Weil im Büro oder Ladengeschäft außerhalb der Geschäftszeiten niemand unterwegs ist, lässt sich mit wenigen Bewegungssensoren eine ganze Etage überwachen. Als erste Verteidigungslinie dienen jedoch die Tür- und Fensterkontakte. Sie verhindern, dass überhaupt jemand ins Gebäude eindringt. Dabei setzen praktisch alle Lösungen auf die abschreckende Wirkung einer Alarmsirene. Ihr ohrenbetäubender Lärm von etwa 110 Dezibel – das entspricht einem Propellerflugzeug in sieben Metern Abstand – nimmt Einbrechern die Ruhe, die sie brauchen, um ein gut gesichertes Schloss zu überwinden. Parallel dazu informiert die Anlage den Besitzer oder andere im System hinterlegte Kontaktpersonen. Je nach Produkt geschieht das über automatisierte Telefonanrufe, SMS oder eine App des Herstellers auf dem Smartphone. Der angefunkte Empfänger kann dann entscheiden, ob er selbst nach dem Rechten sieht oder gleich die Polizei verständigt. Der Ablauf ähnelt einer Aufschaltung, nur ohne Wachdienst, dort hinterlegte Schlüssel und kostspieligen Servicevertrag.

Einfach kontrollieren

Um nachzusehen, ob es sich wirklich um einen Einbruch handelt, leisten Videokameras gute Dienste. Sie übertragen Livebilder auf das Smartphone des alarmierten Besitzers. So kann er die Lage besser einschätzen. Eine Aufnahmefunktion hilft außerdem später, die Täter zu identifizieren. Es gibt Kamerasysteme, die völlig autark mit eigener App funktionieren. Ihre Bewegungserkennung startet automatisch die Aufnahme, sobald sie eine Veränderung im Bild erkennt. Jedes Gebäude kann damit Augen und – bei integrierter Tonübertagung – auch Ohren bekommen. Manche Funk-Alarmanlagen sind aber auch mit Kameras erweiterbar. Ihr Hersteller bietet sie als Ergänzung zu den üblichen Tür- und Fenstersensoren oder Rauch- und Wassermeldern an. Für die Überwachung des Gebäudes reicht dann eine einzige App, die das komplette Gebäude im Griff hat.

Einen prinzipiellen Unterschied gibt es in der Funktionsweise der Systeme: Cloud-basierte Lösungen nutzen das Internet zum Speichern und Auswerten von Daten. Sie sind auf eine funktionierende Online-Verbindung angewiesen, die auch für Videoaufnahmen (siehe Kasten unten) und den Versand von Meldungen verwendet wird.

Geräte ohne Internet-Zugang alarmieren über die Telefonleitung oder eine eigene Mobilfunk-Einheit mit SIM-Karte. Das macht sie unabhängig vom DSL-Anschluss, schränkt aber auch den Funktionsumfang ein. So gibt es in der Regel keine Smartphone-App und auch keinen mobilen Videoabruf.

 

 

Kamera-Team - Wo findet die Videoaufzeichnung statt?

Aufnahmen vor Ort

landen auf einer Speicherkarte oder einem digitalen Videorecorder. Je nach Leistungsfähigkeit des Systems und gewünschter Aufnahmedauer wird dabei direkt das Livebild der Kamera archiviert oder eine Folge von Einzelbildern (Langzeit-Aufnahme). Vorteil: Es entstehen außer für die Stromversorgung der Geräte keine laufenden Kosten und die Aufzeichnung klappt auch ohne Internet-Verbindung. Dafür gibt es häufig keine einfache Möglichkeit, die Mitschnitte von unterwegs aus anzusehen.

Aufnahmen in der Cloud

übertragen das Kamerabild zur Speicherung auf einen Server im Internet. Meist bieten die Hersteller entsprechender Kameras gleich selbst so einen Cloud-Service an. Vorteil: Die Aufnahmen können bei einem Einbruch nicht gestohlen werden und sind vor Feuer, Wasser oder anderen Schäden geschützt. Außerdem ist der mobile Videoabruf per Smartphone fest ins System integriert. Allerdings verlangen viele Anbieter für das Online-Archiv eine wiederkehrende Gebühr. Die Höhe der laufenden Kosten hängt dann von der Speicherdauer oder der Datenmenge ab.

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