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Allround-Tekkie auf B2B-Mission

Tekkie Story Allround-Tekkie auf B2B-Mission
Conrad Electronic hat über 700.000 Produkte im Portfolio. Über 40.000 davon sind unterschiedliche Kabel für jeden Profi-Bereich.

Bei Conrad Electronic berät Wolfgang Lex Geschäftskunden und unterstützt Start-ups. Der Ingenieur möchte seine Begeisterung für neue Entwicklungen teilen und vermitteln – von Mess-, Steuerungs- und Lichttechnik über 3D-Druck bis hin zu Energieeinsparung und Mikrocontrolling.

Bei Wolfgang Lex fahren die Züge quer durch den Keller – ausgestattet mit einer hochwertigen Industriesteuerung. „Natürlich gäbe es da auch günstigere Lösungen“, sagt Lex. Doch der 54-jährige liebt die technische Herausforderung, probiert gerne Dinge aus. Und eben deswegen besitzt er die vermutlich antriebsstärkste Modelleisenbahn im Raum München. Konsequenterweise hat Lex die gesamte Wohnung samt Home Office mit den neuesten Automations-Raffinessen bestückt und obendrein gleich noch die gemeinschaftliche Tiefgarage optimiert: Eine Belüftungs- und Garagentorsteuerung eingebaut, die Notausgangsleuchten auf LED-Technik umgerüstet, die Alarmtechnik auf den neuesten Stand gebracht. Er lächelt: „Das ist der Tekkie in mir, ich kann gar nicht anders.“

"Ich möchte voranschreiten und die Leute für neue Entwicklungen begeistern."

Während Wolfgang Lex von seiner privaten Tekkie-Leidenschaft erzählt, steht er in der Haupthalle des riesigen Logistikzentrums von Conrad, seinem Arbeitgeber. Rund die Hälfte des Umsatzes macht Conrad mittlerweile mit Geschäftskunden – nicht zuletzt dank Wolfgang Lex, der seit rund drei Jahren als Senior Area Manager 25 Großkonzerne sowie zahlreiche Mittelständler,Forschungseinrichtungen und Start-ups betreut.

Tekkie Story Allround-Tekkie auf B2B-Mission
So groß wie ein Fußballfeld: Das Logistikzentrum in Wernberg-Köblitz ist eines der modernsten Europas.

Ansprechpartner und Berater für Geschäftskunden

Im Logistikzentrum im oberpfälzischen Wernberg-Köblitz ist der Außendienst-Spezialist sonst eher selten anzutreffen. An drei Tagen in der Woche berät er seine Firmenkunden bei vor-Ort-Besuchen, an zwei Tagen macht er vom Home Office aus die Vor- und Nachbearbeitung. Neukundenakquise – wenn denn nötig – fällt dabei meist leicht: „Jeder kennt Conrad, ich muss also nicht erklären, was wir machen, sondern höchstens, was wir Neues machen.“ Zu seinen wichtigsten Klienten gehören große Automobilkonzerne. „Da habe ich dann an einem Tag bis zu fünf Gespräche in verschiedenen Abteilungen.“ Typische Bestellungen: Elektronikboards, Entwicklungskits, diverse Bauteile, Stecker, LEDs. „Manchmal passiert es bei Großunternehmen, dass an einem Tag aus unserem Lager hunderte Pakete an verschiedene regionale Niederlassungen rausgehen. „Gerade die Autoindustrie investiert sehr viel in die Weiterentwicklung, zum Beispiel bei der Lichttechnik.“ Für die notwendigen Produkttests ist Conrad Business Supplies ein wichtiger Zulieferer – nicht nur in der Großindustrie.

"Wir bedienen alle – vom Start-up-Gründer, der selbst lötet, über den Mittelstand bis hin zur Großindustrie."

Vor Lex surren unzählige Artikel auf Fließbändern zur Verpackung heran. Elektronikbauteile, Batterien, Computerzubehör. Alles, was irgendwie mit Technik zu tun hat – inklusive Nischenprodukte jeglicher Art. Die Mitarbeiter entnehmen aus Plastikbehältern die jeweils bestellte Menge vom Fließband und schicken den Rest zurück in das gut fünfundzwanzig Meter hohe und ein Fußballfeld große Regallager: ein technischer Bienenstock mit Zugriff auf 200.000 Lagerplätze, vor dem permanent rasend schnelle „Shuttles“ ein- und ausschwärmen. „Die Logistik hier bedient B2C und B2B gleichermaßen“, erklärt Lex, „aber natürlich präsentieren wir in den Business-Katalogen und auf Conrad.biz andere Schwerpunkte als im Endkundenbereich."

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Die Schnelligkeit zwischen Bestellung und Versand ist nicht nur für Business-Kunden ein entscheidender Faktor.

Über vierzigtausend Kabel im Angebot

In den kleineren Nebenhallen werden hauptsächlich größere und sperrigere Produkte gelagert – unter anderem ein Sortiment von über vierzigtausend Kabeln. „Das ist ein sehr wichtiger Geschäftszweig für uns“, sagt Lex. Denn: „Auch in Zeiten, wo viel mit Funktechnik gearbeitet wird, bleiben Kabel unverzichtbar.“ Isolierte Kabel, nicht isolierte Kabel, schleppkettenfähige Kabel, violette Profibuskabel, grüne Netzwerkkabel, Heizleitungen, Mikrofonkabel – alles, was an Varianten und Spezifikationen möglich ist, steht auf Rollen aufgezogen in den Regalen. Doch die Stärke seines Arbeitgebers sieht Lex nicht nur in dem umfassenden Sortiment: „Anders als bei vielen Herstellern kann der Kunde sein Wunschkabel bei uns auf den Meter genau nach Maß bestellen.“ Hinzu komme die schnelle Verfügbarkeit: „Ein Kunde in München bestellt morgens 120 Meter Kabel als Express-Lieferung – und schon am Nachmittag bringt der Paketdienst die Ware vor die Tür.“

"Ich arbeite daran, unsere maßgeschneiderten Services, zum Beispiel für Kabelkonfektionierung oder Platinenbestückung sowie im ESD-Management, noch bekannter zu machen."

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„Anders als bei vielen Herstellern kann der Kunde sein Wunschkabel bei uns auf den Meter genau nach Maß bestellen.“

Passgenaue B2B-Dienstleistungen

Seine Mission sieht Wolfgang Lex darin, weiter am Profil des B2B-Angebots zu feilen: „Wir möchten in Zukunft noch mehr Spezialgebiete abdecken, nicht nur mit Produkten, sondern auch mit Services.“ Als Beispiel erwähnt er die Bestückung von Leiterplatten und SMD-Platinen: „Hier unterstützen wir Elektronikentwickler beim Layout sowie bei der Fertigung.“ Ein weiteres Spezialangebot für Geschäftskunden hat Conrad im Bereich der High-Service-Distribution eingerichtet: einen gegen elektrostatische Entladungen geschützten ESD-Lagerbereich für extrem empfindliche Bauteile und Mikrochips. ESD steht für Electrostatically Sensitive Devices. Das Besondere: „Die Hersteller selbst verkaufen in diesem Segment meist nur große Stückzahlen, bei uns sind sogar Einzelbestellungen möglich.“

Wolfgang Lex ist ständig in Kontakt mit kreativen Köpfen und Entwicklern innerhalb seines Kundestamms. Dabei versucht er, Bedürfnisse zu erkennen, Anstöße zu geben und gleichzeitig Inspirationen einzuholen. Sein Anspruch: „Ich möchte, dass wir bei Conrad innovative Techniken schneller im Programm haben als andere.“ Daher liegt es Lex besonders am Herzen, vielversprechende Start-ups durch Beratung und logistische Unterstützung zu fördern. Als Beispiele nennt er das IoT-Starter-Kit „Wunderbar“ oder den „Controllino“, eine speicherprogrammierbare Steuerung auf Arduino-Basis. „Das liebe ich an meiner Arbeit“, sagt er, „ich treffe immer wieder Leute, die spannende Visionen haben und darauf brennen, diese umzusetzen – sei es bei Unternehmen oder innerhalb von Forschungseinrichtungen wie der TU München oder den Max-Planck-Instituten.“

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Die Möglichkeiten der Produktzusammenstellungen sind unendlich. Dank modernster Technik und besten Services geht alles sehr schnell.

Ingenieur mit Sinn für die Praxis und Spaß am Querdenken

Doch wie behält man bei einen Sortiment von mehr als 700.000 Produkten eigentlich den Überblick? „Ich bin ein technischer Allrounder“, sagt Wolfgang Lex – und fügt augenzwinkernd hinzu: „Aber natürlich bin ich kein wandelnder Conrad-Katalog.“ In der Prozess- und in der Automatisierungstechnik sowie in der Software-Entwicklung bringt der Diplom-Ingenieur Insider-Kenntnisse aus vorherigen beruflichen Stationen ein. Um in den anderen für Business-Kunden wichtigen Sparten wie Messtechnik, Löttechnik, Lichttechnik, 3D-Druck, Mikrocontrolling und Energieeinsparung immer auf dem neusten Stand zu sein, ist er mit den Kollegen vom hauseigenen Conrad Technologie Center in Kontakt. „Man muss sich eben ständig umschauen und ein wenig tiefer eintauchen.“ Manchmal nimmt der Außendienst-Experte zu diesem Zweck auch neue Produkte zu einer abendlichen Bastel-Session mit nach Hause. „Danach weiß ich, wie’s funktioniert.“

Wolfgang Lex spricht gerne über Technik. Mit Kunden und mit Kollegen. Auf Messen und in der Conrad-Community. Mit Elan und Know-how. Und wenn er sein Arbeitsmotto selbst beschreibt, dann klingt das so: „Ich möchte voranschreiten und die Leute für neue Entwicklungen begeistern.“ Eine solche Leidenschaft für Technik kann man nicht lernen, man muss sie leben. Kein Wunder, dass Lex seine private Tekkie-Karriere schon als Kind begann und sein Umfeld immer wieder mit kleinen Erfindungen verblüffte. Seine Prognose: „In zwei Jahren werden wir uns mit Techniken beschäftigen, die wir heute noch gar nicht kennen.“ Schon heute scheint klar zu sein: Langeweile wird bei Wolfgang Lex sicher nicht aufkommen.

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