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Conrad – Tekkie seit 1923

Hinterher ist man immer schlauer, weiß der Volksmund. Das gilt gerade auch im Wirtschaftsleben. Umso spannender sind deshalb die Geschichten von Unternehmern, die schon vorher ein bisschen schlauer waren als andere, vor allem aber wagemutiger. Eine solche Geschichte gilt es zu erzählen von Conrad Electronic. Auch nach über 90 Jahren ist es trotz rasanten Wachstums immer noch ein Familienunternehmen, das im Auftrag der Technik unterwegs ist.

Radio Conrad – Start-Up der ersten Stunde

Firmengründer Max Conrad hatte im krisengeschüttelten Jahr 1923 Mut und eröffnete in Berlin ein Fachgeschäft für ein neuartiges Produkt, das Radio. Er war sozusagen ein Start-up-Gründer der ersten Stunde, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Radio als Kommunikationsmedium für alle Menschen zugänglich zu machen. Fertige Geräte waren damals noch die Ausnahme und so konnte man bei Radio Conrad Bausätze mit allen Zubehörteilen erwerben, die in dem Holzgehäuse eines Radios zu finden waren: Spulen, Detektoren und Kondensatoren. Technikbegeisterte Menschen hatten so die Möglichkeit, ihre Empfangsgeräte selbst zusammenzubauen oder sich von den damaligen Conrad-Mitarbeitern einen funktionierenden Empfänger montieren zu lassen. Was für eine technologische Innovation. Das Ohr zur Welt, für jeden erreichbar. Auf diese Weise konnte man z. B. am 29.Oktober 1923 zum ersten Mal Caruso außerhalb eines Konzertsaals und dabei nicht via Grammophon hören, die Reden Stresemanns per Direktübertragung aus dem Weimarer Parlament miterleben und Stimmen lauschen, die bisher außerhalb jeder Hörweite lagen.

Radio Conrad in Berlin.

Fernsehen von A bis Z. Mit dem Fernseh-Baukasten hautnah dabei!

Nach Max Conrad übernahm Sohn Werner mit nur 21 Jahren das Unternehmen. Und genau wie sein Vater war auch der Sohn mit dem Radiovirus infiziert. Folglich ist es kein Wunder, dass Werner Conrad auch die zweite technische Revolution in deutschen Haushalten mit anschob. Im Olympiajahr 1936 hatte das Fernsehen in Deutschland Premiere und natürlich lieferte WERCO, so wie das Unternehmen nach Werner Conrad bezeichnet wurde, die passenden Bausätze, die Unglaubliches ermöglichten. Große Fernsehereignisse, wie z. B. internationale Wettkämpfe mit dem Leichtathletikstar Jesse Owens, konnten außerhalb der Stadionmauern von dem Sofa aus verfolgt werden. 1937 stellte dann Conrad auf der Berliner Funkausstellung den ersten Fernseh-Baukasten aus und verlegte sein erstes Buch: Fernsehen von A bis Z. Auch der erste Katalog erschien.

Das Kriegsende 1945 verschlug Max’ Sohn Werner in die nördliche Oberpfalz. Und er hatte etwas dabei, was einem anderen Radiopionier fehlte. Max Grundig in Fürth wollte fertige Radios fabrizieren, doch der Handel mit Fertigradios war von den Alliierten verboten. Einzelteile durften jedoch frei verkauft werden. Also versuchte er sich mit Bausätzen. Conrad konnte ihm dazu die fehlenden Drehkondensatoren des italienischen Herstellers Ducati liefern und so konnte der legendäre Radio-Bausatz „Heinzelmann“ vervollständigt werden. Zwischen Hirschau und Fürth fand in dieser Zeit ein reger Gedanken- und Materialaustausch statt. Über das Geschäft wurden Conrad und Grundig bald Freunde. Der eine lieferte die Drehkondensatoren, der andere bekam dafür komplette Heinzelmann-Bausätze zum Verkauf.

Heinzelmann Radio

Unterhaltungselektronik war in den Wirtschaftswunderjahren der späten Fünfziger und frühen Sechziger der Verkaufsschlager

1954 tritt Klaus, der 18-jährige Sohn von Werner Conrad, in das Familienunternehmen ein. Es ist die Zeit des Röhrenradios, des grün leuchtenden magischen Auges und der Musiktruhen. Nur wenn der Sender ordentlich eingestellt war, strahlte das Leuchtfenster und zeigte die perfekte Frequenz an. Während der erste künstliche Erdsatellit Sputnik 1 am 4. Oktober 1957 die Raumfahrtära beginnt und mit einer Geschwindigkeit von 24.500 km/h die Erde in 95 Minuten umrundet, baut die Rundfunk-Elektro-Großhandlung Conrad mit ihren Auslieferungslagern in Berchtesgaden, Berlin, Düsseldorf und Nürnberg den Versandhandel aus. Über den Conrad-Katalog konnte man schon damals die Technikgeräte billiger bestellen. Die ersten technischen Kaufhäuser entstehen und die damals gelb-rote VW-Bus-Flotte von Conrad war bundesweit für technischen Kundendienst bekannt.

Der Blick für das Machbare und der Mut zu Visionen – das ist das Geheimnis

Nach dem plötzlichen Tod des Vaters 1976 übernimmt Klaus Conrad die Gesamtleitung und investiert in eine moderne EDV-Anlage, die die mechanische Adressverwaltung ablösen sollte. Nun konzentriert sich das Unternehmen – elektronisch unterstützt – auf das Versandgeschäft. Der Blick für das Machbare und der Mut zu Visionen – sie sind das Geheimnis, das einen echten „Conradianer“ ausmacht. Denn Klaus Conrad und seine Mitarbeiter hatten den richtigen Riecher für den Markt. Der Katalog – oft bezeichnet als die „Bibel der Technik“ – wird in den Achtzigern zum Kult und mausert sich zu einem umfangreichen Nachschlagewerk für alle Tekkies und die, die es werden wollen.

Mit Vollgas ins Internetzeitalter

Auch hier schlägt der genetische Code des Tekkie wieder durch. Conrad bleibt Vorreiter in Sachen Technik. Bei der Einführung der Radio- und Fernsehtechnologie war Conrad von Anfang an dabei. Die vierte Generation unter Werner Conrad führt nun das Unternehmen erfolgreich in das Internetzeitalter. Eine damalige Tochtergesellschaft von Conrad, die CoMedia, befasst sich ausschließlich mit der Entwicklung der elektronischen Medien und arbeitet kontinuierlich daran, den Online-Auftritt immer den neuesten Standards anzupassen. Für vorbildliche Website-Gestaltung gewannen die Internetmacher von Conrad bereits im Februar 1998 eine Silbermedaille im Wettbewerb um den renommierten TV-Movie-Award. Zu dieser Zeit klicken sich bereits 500.000 Besucher jede Woche auf die Conrad-Homepage. Bis heute gehört conrad.de zu den Top Ten der meistbesuchten Internet-Shops in Deutschland.

Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie

Und heute? Heute ist für die Familie Conrad schon immer morgen gewesen. Die Zukunft vorwegnehmen, Trends erkennen, Innovationen aufspüren und Ideen freien Raum geben. Mit großer Leidenschaft arbeiten die Ingenieure im Conrad Technologie Centrum an der Entwicklung neuer Produkte und innovativer Techniklösungen. Die neueste Eigenentwicklung ist der 3D-Drucker RF 1000 unter der Marke Renkforce, der neben dem dreidimensionalen Drucken zudem mit einem Fräs- und Gravieradapter ausgestattet werden kann und den Nutzer so von der Ideenentwicklung bis hin zum fertigen Druckobjekt optimal unterstützt.

3D-Drucker von Renkforce.

Das Sortiment umfasst derzeit rund 700.000 Artikel und wächst ständig weiter. Von kleinsten Elektronikbauteilen über Messtechnik und Hausautomatisierung bis hin zu modernster Unterhaltungselektronik sowie Computer- und Kommunikationstechnik wird eine umfangreiche Auswahl an Produkten führender Hersteller und starker Eigenmarken angeboten.

In Europa kommt kein Technikfreund an Conrad vorbei

TECH S.W.A.T. CarTECH S.W.A.T. Car.

Unter community.conrad.com können Technikfans sich mit ihrem Wissen und Projekten wie in einem sozialen Netzwerk präsentieren und sich gegenseitig weiterhelfen. Vom Hobbybastler bis zum Hightechunternehmen – alle Tekkies finden hier Unterstützung und technische Beratung und können sich gegenseitig mit findigen Technik-Ideen und Lösungsvorschlägen unterstützen, z. B. tourt momentan das TECH S.W.A.T. Car, ein umgebauter und restaurierter original Chevrolet-Truck, durch Deutschland und die Schweiz. Der Truck ist mit modernsten Werkzeugen, Messgeräten und sogar mit einem 3D-Drucker ausgestattet, um Kunden bei kniffligen Technikproblemen weiterzuhelfen. Die Mission: Kein Technikproblem darf länger als 24 Stunden bestehen!

Starte deine eigene Tekkie-Story

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