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Der Tekkie, der Tekkies den Rücken frei hält

Marco Schärtl bei der Arbeit: „Die deutsche Tekkie-Zentrale muss natürlich Tag und Nacht funktionieren wie ein Uhrwerk.“

Marco Schärtl sorgt dafür, dass seine Kollegen störungsfrei arbeiten können: In der Zentrale von Conrad Electronic wartet der Betriebselektriker Aufzüge oder überprüft Heizungen – und nutzt dabei vom eigenen Arbeitgeber entwickelte Materialien und Werkzeuge.

Marco Schärtl trägt eine Arbeitshose mit extragroßen Taschen: Wann immer er sein Büro verlässt, hat er die wichtigsten Standardwerkzeuge dabei. Er zählt sie auf: „Eine Kabelschere, ein kleiner Schraubendreher, ein großer Schraubendreher, ein Holzschraubendreher, ein kleines Messer, ein Spannungsprüfer.“ Schärtl ist Betriebselektriker – ein Berufsstand, der überall dort anzutreffen ist, wo technische Anlagen kontrolliert und gewartet werden, vom Werksgelände in der Automobilbranche bis zum Universitätscampus.

Innerhalb seiner Branche hat der 27-Jährige einen Job mit außergewöhnlicher Konstellation ergattert: Seit zwei Jahren arbeitet er in der Hirschauer Zentrale von Conrad Electronic – und sitzt damit quasi direkt an der „Tekkie-Quelle“: Unter den Werkzeugen, Ersatzteilen und Materialien, die er verwendet, sind vor allem starke Marken wie Voltcraft, Toolcraft, Sygonix und Basetech zu finden. „Durch meinen Beruf gehöre ich gewissermaßen selbst zur Zielgruppe meines Arbeitgebers.“ Gleichzeitig hilft Schärtl durch seinen Einsatz den Technikern, Kundenbetreuern, Produktmanagern und Marketingspezialisten, störungsfrei zu arbeiten. Eine Win-win-Situation.  

Ein Traum für jeden Haustechniker: Marco Schärtl hat Zugriff auf über 750.000 Teile aus dem betriebseigenen Sortiment.

Bis zu fünf Kilometer am Tag auf Haustechnikmission

Als Haustechniker ist Schärtl oft auf dem weitläufigen Betriebsgelände unterwegs. „An manchen Tagen kommen da bis zu fünf Kilometer zusammen.“ Der Weg vom Eingang des Hauptgebäudes zu Schärtls Schreibtisch ist indes nicht lang, aber verwinkelt: Der Besucher muss mehrere Treppen hinabsteigen, einige Male abbiegen, und dann, in der Mitte eines Ganges, steht er vor einer Stahltür. „Willkommen in unserer Elektrowerkstatt“, sagt Schärtl und führt in einen rechteckigen Raum mit hohen Decken. Neben Schärtl sind vor Ort noch ein weiterer Betriebselektriker und ein Hausmeister stationiert – beide momentan im Haus unterwegs. 

"Viele Werkzeuge und Ersatzteile, die ich als Haustechniker benötige, werden von meinen Kollegen entwickelt und vermarktet."

Der 27-Jährige nimmt auf seinem Bürostuhl Platz. Vor ihm, hinter ihm, neben ihm: deckenhohe Regale. Auf einem klebt eine „Kicker“-Stecktabelle der Fußballbundesliga – mit dem FC Bayern, Schärtls Lieblingsverein, an der Spitze. Ansonsten ist Marco Schärtl vom vermutlich umfassendsten Ersatzequipment umgeben, das die Oberpfalz zu bieten hat: Leuchten, Lampen, Röhren, Kabel und Batterien aller Art. Oft wird Schärtl gerufen, um kurzfristig etwas auszubessern: „Dann wechsele ich zum Beispiel defekte Glühlampen.“ Gelegentlich stehen aber auch Modernisierungsmaßnahmen im Fokus: „Einige Räume rüsten wir nach und nach auf energiesparende LED-Beleuchtung um.“

Ganz nebenbei fungiert das Haustechnikteam praktisch täglich als Testinstitut und Qualitätsprüfer für unzählige Conrad-Produkte.

Täglich im Einsatz: ein Handmultimeter als Spannungsprüfer

Essenziell wichtig für die Sicherheit im Haus sind die regelmäßigen Wartungen. Neben Schärtls PC-Bildschirm klebt eine To- do-Liste. „Außenhalle, Kabel für Brandschutztüren“, ist dort unter anderem zu lesen. „Momentan stehen bei uns die Brandschutztüren auf dem Programm“, bestätigt er, „das ist eine der Installationen, die wir standardmäßig überprüfen.“ Auch die Aufzüge unterzieht der Betriebselektriker regelmäßigen Checks. Vom TÜV Süd ist er offiziell als „Aufzugwärter“ zertifiziert. Die entsprechende Urkunde hängt neben ihm am Regal.

Eine tragende Rolle in Schärtls Ausrüstungsarsenal spielen Messgeräte, nicht nur bei Aufzügen. Das Voltcraft Handmultimeter VC175, das vor ihm auf dem Schreibtisch steht, nutzt er für Spannungsprüfungen. „Jetzt werde ich zum Beispiel checken, ob dieser Akku hier noch ausreichend geladen ist.“ Schärtl setzt die rote und die schwarze Messspitze an – und erhält auf dem Multimeterdisplay das Ergebnis: 12,07 Volt. „Das ist zu wenig“, konstatiert er. „Wenn ein Kollege diesen Akku in eine Schneefräse oder einen Rasenmäher einsetzt, dann würde das Gerät zwar noch anspringen, aber nicht mehr allzu lange funktionieren.“ 

Heutzutage Pflicht für jedes moderne Technologieunternehmen: smarte Vernetzung, Steuerung und State-of-the-Art-Automatisierung.

„Damit alles läuft, wie es soll“ – von der Heizung bis zur Notstromversorung

Zu den täglichen Aufgaben von Marco Schärtl gehört es, die Heizungs- und Lüftungsanlagen zu überprüfen. Über die Software auf seinem Rechner kann er genau verfolgen, in welchem Gebäudeteil welche Temperatur herrscht, und diese gegebenenfalls anpassen. „Wenn ich am Bildschirm sehe, dass eine Pumpe oder ein Regelventil nicht funktioniert, schaue ich mir das vor Ort an und messe die Spannung.“ Nur ein paar Tage zuvor hat er außerdem das für die Notstromversorgung verantwortliche Diesel-aggregat überprüft. „Das machen wir einmal im Monat, denn ein kompletter Stromausfall wäre eine Katastrophe“, erklärt Schärtl. „Wir müssen unbedingt sicherstellen, dass im Notfall zunächst die unterbrechungsfreie Stromversorgung und dann unser Netzersatzaggregat anspringt.“

Seine Faszination für Technik auf den Punkt zu bringen, fällt Marco Schärtl nicht schwer: „Man hat einen Plan, man hat ein Ziel – und dann feilt man so lange daran, bis man es erreicht. Das ist immer wieder spannend.“ Dass er mal in einem Tekkie-Beruf landen würde, kristallisierte sich schon früh heraus: „Mein Vater hat beruflich Bühnentechnik für Musikfestivals aufgebaut, das hat mich schon als kleiner Junge interessiert.“ Als Teenager machte Schärtl ein Praktikum in einer Photovoltaikfirma, danach folgt eine Ausbildung als Elektriker für Energie- und Gebäudetechnik. Privat geht der Tekkie, der Tekkie-Entwicklern den Rücken frei hält, damit sie für Tekkie-Kunden Tekkie-Produkte entwickeln und vermarkten können, gerne campen. Meistens hat er eine kleine Autobatterie und ein Solarmodul dabei. „So kann ich auch in freier Natur eine einfache Steckdose verwenden.“