JavaScript deaktiviert! Das Abschicken einer Bestellung ist bei deaktiviertem JavaScript leider NICHT möglich!
Es stehen Ihnen nicht alle Shopfunktionalitäten zur Verfügung. Bitte kontrollieren Sie Ihre Interneteinstellungen. Für ein optimales Einkaufserlebnis empfehlen wir, JavaScript zu aktivieren. Bei Fragen: webmaster@conrad.de
{{#unless user.loggedIn}} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'checkout_confirmation' " }}
{{/xif}} {{/unless}}

Bis zum 30.9.  versandkostenfrei bestellen, ab einem Mindestbestellwert von 24,37 € zzgl. MwSt.

{{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Checkout' " }} {{#xif " digitalData.page.category.pageType !== 'Cart' " }}
Direktbestellung:
Es konnte kein Artikel gefunden werden.
Der gewünschte Artikel ist leider nicht verfügbar.
{{/xif}} {{/xif}}

 

Das Smartphone, ein technisches Multitalent

Mittlerweile sind moderne Smartphones mit umfangreichen Computerfunktionen ausgestattet. Dank dieser genialen Funktionalitäten ersetzen die tragbaren Alleskönner mittlerweile fast jeden PC. Office- oder Multimedia-Anwendungen sind somit auch unterwegs ebenso leicht machbar, wie im Büro. Doch smarte Mobiltelefone können noch mehr! Dank einer Vielzahl von Programm-Apps, die zum Teil kostenlos angeboten werden, lässt sich die Funktionsvielfalt von Smartphones scheinbar grenzenlos erweitern. Welches Smartphone für Ihren täglichen Arbeitseinsatz perfekt geeignet ist, erfahren Sie hier:

 

Das Smartphone, ein Multitalent mit dem auch telefoniert werden kann

Vor Jahren konnte man mit einem Mobiltelefon oder auch Handy einfach nur mobil telefonieren - vorausgesetzt man hatte Netzempfang. Doch die Netzabdeckung wurde mittlerweile flächendeckend ausgebaut und die Telefone sind zudem noch richtig schlau (smart) geworden.

Die nervigen Drucktasten, die bei älteren Geräten zudem nur schlecht funktionierten, und monochrome Anzeigefenster in Briefmarkengröße sind von großen, farbenfrohen und hochauflösenden Touch-Displays abgelöst worden. Fotos und Videos werden somit in ausgezeichneter Qualität wiedergegeben. Aber auch die Rechenleistung und Speicherkapazitäten wurden kräftig erweitert. Somit gleicht ein modernes Smartphone mit seinen umfangreichen Telefon- und Nachrichtenfunktionen eher einem PC als einem Telefon. Und das ist gut so, denn die lückenlose Verwaltung von Kundenadressen mit unterschiedlichen Kontaktmöglichkeiten ist im modernen Geschäftsleben ebenso wichtig, wie ein stets aktueller Terminkalender. Aber auch auf den schnellen und unbegrenzten Zugriff auf das Internet, der nun immer und überall zur Verfügung steht, kann ein moderner Geschäftsmann nicht mehr verzichten. Doch das ist nicht einmal ansatzweise das, was ein modernes Smartphone heutzutage leisten kann.

  

  

Was genau ist ein Smartphone?

Als Smartphone wird ein Mobiltelefon (Mobile Phone) bezeichnet, das neben den Telefon-Funktionen auch umfangreiche Computer-Funktionen mit übernehmen kann. Dazu ist eine nicht unerhebliche Rechenleistung erforderlich, die das Mobiltelefon augenscheinlich intelligent (smart) macht. Das hat bei den Anwendern sehr schnell zum Begriff Smartphone geführt.

Der Personal Communicator „Simon“, der von BellSouth und IBM entwickelt wurde und 1992 auf den Markt kam, gilt als das erste offizielle Smartphone der Geschichte. Die ersten Communicator-Modelle der Firma Nokia kamen 1996 auf den Markt und hatten mit 8 MB RAM sowie einer CPU, die vom Intel 386er Prozessor abgeleitet wurde, bereits damals schon sehr umfangreiche Funktionen und Leistungsmerkmale.

Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Im Jahr 1999 kam mit dem Toshiba Camesse das erste Mobiltelefon mit integrierter Kamera auf dem Markt. Den Durchbruch schaffte die Firma Apple erst im Jahr 2007 als mit dem Apple iPhone 2G das erste Smartphone mit Multitouch-Bediensystem vorgestellt wurde. Von diesem Zeitpunkt an war der Apple-Hype geboren und der Markt für Smartphones boomte.

Heute hat sich der Schwerpunkt der Anwendungen komplett verändet. Aufgaben, die zuvor nur mit Hilfe eines Computers erledigt werden konnten, verlagern sich immer mehr auf die mobilen Geräte. Ein unschätzbarer Vorteil, den gerade Geschäftsleute nutzen. Neben der telefonischen Erreichbarkeit werden Termine verwaltet, Mails geschrieben, SMS- und andere Kurznachrichten verschickt, Kundenkontakte verwaltet oder aktuelle Infos im Internet recherchiert. Dazu kommen noch unzählige Spezialanwendungen, die über Zusatzprogramme (Apps) realisiert werden.

Die Einzelteile eines modernen Smartphones sind einerseits recht übersichtlich, was aber andererseits nichts über die Leistungsfähigkeit dieser Geräte aussagt.

  

  

Was muss ein Smartphone leisten?

Der Preis eines Smartphones richtet sich nach der Hardware-Ausstattung wie z.B. der verwendeten Kamera oder der Display-Qualität, den verbauten Materialien wie Kunststoff oder Aluminium und der genutzten Software. Je nach Ausstattung und Qualität sind so Preise von unter 100 Euro bis über 1.000 Euro möglich. Zudem spielt es auch eine Rolle, wie lange ein Smartphone schon auf dem Markt ist. Erscheint ein neues Modell auf dem Markt, werden die Vorgängermodelle des gleichen Herstellers oftmals deutlich günstiger angeboten.

Welche Ausstattung ein Geschäfts-Smartphone haben sollte, hängt von der individuellen Nutzung ab. Damit Sie entscheiden können, welche Smartphone-Eigenschaften für Ihren Einsatzzweck wichtig sind, haben wir die wichtigsten Leistungsmerkmale zusammengefasst.

Mobiles Internet: LTE/4G oder 3G?

Der aktuell schnellste mobile Internet-Standard ist LTE bzw. 4G und ermöglicht eine theoretische Highspeed-Downloadrate von bis zu 300 Mbit/s. Unter realistischen Nutzungsbedingungen sinkt die Downloadrate jedoch auf lediglich 50 bis 150 Mbit/s. Zur Zeit ist in Deutschland LTE/4G in erster Linie nur in Großstädten flächendeckend verfügbar. Während die neuesten Smartphones LTE-fähig sind, arbeiten die zur Zeit im Einsatz befindlichen Geräte meist noch mit dem derzeitigen Standard 3G bzw. UMTS/HSPA.

Display-Größe und Bildschirmauflösung

Die Displaygrößen liegen bei den meisten Smartphones zwischen 4,5 und 7 Zoll, wobei man bei der Größe 6 – 7 Zoll von der „Phablet“-Größe spricht. Ein Phablet bezeichnet die Kombination aus Smartphone und Tablet und ist im Regelfall nicht mehr mit nur einer Hand bedienbar. Smartphones mit einem 4 bis 5 Zoll großen Display sind deutlich handlicher, jedoch sind auch die virtuellen Tastaturen deutlich kleiner.

Bei den meisten Smartphones beträgt die Bildschirmauflösung 1280 x 720 px. Diese HD-Auflösung ist für die meisten Anwendungen und auch Anwender vollkommend ausreichend. Wer mehr benötigt kann auch ein Smartphone mit FullHD-Auflösung (1920 x 1080 px) nutzen. Nur einige wenige Smartphones verfügen über QHD-Displays die eine Auflösung von 2560 x 1440 px aufweisen.

Akkulaufzeit

Nicht nur für den Außendienst ist die Akkulaufzeit ein entscheidendes Kriterium. Je nach Hersteller oder Testmethode wird die Akkulaufzeit im Standby-Modus, bei geringer oder intensiver Nutzung angegeben. Die dabei ermittelten Werte können deutlich voneinander abweichen, wobei die Angabe im Standby-Mode am wenigsten aussagekräftig ist. Spitzengeräte halten bei geringer Nutzung bis zu 50 Stunden und bei intensiver Nutzung 10 bis 15 Stunden durch.

Allerdings wirken sich neben der Nutzung noch weitere Faktoren auf die Akkulaufzeit aus. Neben der Stärke des Funksignals und den Anwendungen, die im Hintergrund laufen, spielt die Display-Helligkeit eine entscheidende Rolle. Je höher die Helligkeit eingestellt ist, desto größer ist der Strombedarf des Smartphones.

Kamera

Die meisten Smartphones sind mittlerweile mit zwei Kameras (Haupt- und Front-Kamera) ausgestattet. Während die Frontkamera eher im privaten Einsatz eine Rolle spielt, ist die Hauptkamera auch im beruflichen Einsatz unverzichtbar. So reicht ein einfacher Knopfdruck, um komplexe Sachverhalte schnell und exakt zu dokumentieren. Neben der hohen Auflösung von bis zu 21 Megapixeln sorgen kurze Verschlusszeiten und erweiterbare Gerätespeicher dafür, dass beim Arbeitseinsatz vor Ort keine zusätzliche Digitalkamera eingesetzt werden muss.

Oftmals gehen die Smartphone-Hersteller auch Kooperationen mit Kamera-Herstellern ein. Die Firma HUAWEI z.B. baut in ihre hochwertigen Smartphones Kameras der Firma Leica ein. Durch den Einsatz von Dualkameras wird zudem maximaler Kontrast bei hervorragender Tiefenschärfe erreicht.

Geräte- und Arbeitsspeicher

Durch die Nutzung von Cloud-Diensten und Online-Speichern ist es nicht zwingend erforderlich, dass Smartphones besonders hohe Speicherkapazitäten zur Verfügung stellen. Deshalb sind die meisten Smartphones mit begrenztem Gerätespeicher ausgestattet. Wer jedoch umfangreiche Mediendateien wie Bilder, Musik oder Videos und zudem noch viele Apps auf seinem Smartphone haben möchte, ist mit 32 oder 64 GB Speichergröße gut beraten. Ein großer Arbeitsspeicher wirkt sich zudem auch positiv auf die Leistungsfähigkeit des Gerätes aus - speziell bei rechenintensiven oder parallel laufenden Anwendungen. Bei Bedarf kann der interne Speicher mit Hilfe von micro SD-Speicherkarten auf bis zu 2TB ausgebaut werden.

Betriebssystem

Für Smartphones stehen zur Zeit mit Android oder iOS zwei unterschiedliche Betriebssysteme zur Verfügung.

Anders als beim iOS, das Apple u.a. bei den iPhones einsetzt, ist beim Betriebssystem Android, das 2003 von Andy Rubin gegründet und 2005 an Google verkauft wurde, der Quellcode frei zugänglich. Smartphone-Hersteller müssen demzufolge keine Lizenzgebühren an Google zahlen und können das Betriebssystem Android individuell an ihre Smartphones anpassen. Die User-Interfaces (Benutzeroberflächen) sind z.B. bei Samsung und HUAWEI unterschiedlich, wobei aber die Kernfunktionen gleich sind.   

  

  

Anwendungsvielfalt von Smartphones

Kommunikation/Entertainment
Wie bereits erwähnt, ist bei einem Smartphone die Kommunikation nicht nur auf das Telefonieren begrenzt. Messenger-Dienste wie WhatsApp und Twitter oder Socialmedia-Kanäle wie facebook und Instagram werden nicht  nur von Privatanwendern intensiv genutzt. Speziell Firmen nutzen die diversen Online-Kanäle, um ihre Kunden jederzeit zu informieren bzw. um aktuelle Kampagnen und Aktionen zu unterstützen. Die permanente Verfügbarkeit des Internets ermöglicht es hier schnell und zielgenau zu agieren und zu reagieren. Selbst wenn man auf Geschäftsreise ist oder das Büro zu diesem Zeitpunkt nicht besetzt ist.

Shopping/Payment
Dank für Smartphones optimierter Webseiten steht die bunte Einkaufswelt auch unterwegs 24 Stunden am Tag und 7 Tage in der Woche zur Verfügung. Für clevere Geschäftsläute die ideale Basis sich stets einen aktuellen Marktüberblick zu verschaffen und um die Mitbewerber im Auge zu behalten. Per Online-Banking oder über Finanzdienstleister werden Überweisungen oder Geldtransfers auch von unterwegs aus schnell und zuverlässig erledigt. 

Apps
Auch wenn Smartphones bereits ab Werk mit vielen Business-Funktionen ausgestattet sind, machen umfangreiche Zusatzprogramme (Apps = Applikationen) die Geräte zu wahren Multitalenten. Mit der entsprechenden App wird z.B. die Planung und Buchung einer Geschäftsreise mit Flug- oder Zugverbindung, Hotelreservierung oder auch Mietwagenbuchung mit einigen wenigen Klicks erledigt. Per App finden Sie auch in einer fremden Stadt stets die besten Restaurants und eine geeignete Nachrichten- bzw. Zeitungs-App hält Sie auch unterwegs immer auf dem Laufenden. Und das Beste: Die Anzahl und Vielfalt der zur Verfügung stehenden Apps wird von Tag zu Tag größer.

Office
Für Geschäftsleute ist das Smartphone der wesentliche Bestandteil des mobilen Büros. Egal, ob Sie Mails schreiben, Dokumente bearbeiten, Termine planen oder Adressen und Kunden verwalten: Mit einem Smartphone geht fast alles, was auch mit einem Bürocomputer möglich ist. Wenn zudem die Daten online abgelegt werden, haben auch Ihre Kollegen und Mitarbeiter stets Zugriff auf die aktuellsten Informationen.

Sensorik
Moderne Smartphones besitzen eine Vielzahl an Sensoren. Somit ist es im Bedarfsfall kein Problem, das Telefon mal schnell als Kompakt-Wasserwaage oder als Kompass zu nutzen. Aber die Sensorik kann noch viel mehr. Wenn das Smartphone z.B. in eine VR-Brille eingesetzt wird, reicht eine Kopfbewegung aus und man sieht die virtuelle Welt aus einer anderen Blickrichtung. Mit dieser Technik können z.B. Reiseanbieter oder Architekten ihren Kunden bereits vorab einen Blick in das gebuchte Hotel oder in das geplante Traumhaus werfen lassen. Durch den Empfang von GPS- und GLONASS-Navigationssatelliten können moderne Smartphones ihre eigene Position exakt bestimmen und helfen Ihnen bei der Orientierung oder der Routenplanung, wenn Sie zu Fuß in einer fremden Stadt unterwegs sind.

Kamera
Kurze Verschlusszeiten, hohe Auflösungen und lichtempfindliche Linsen sorgen dafür, dass Smartphonebilder mit brillanter Qualität überzeugen. Und das ist richtig so! Denn speziell bei der fototechnischen Dokumentation von bestimmten Sachverhalten kommt es oft auf kleinste Details an. Wenn Schriftstücke abfotografiert und weitergeleitet werden müssen, kommen diese beim Empfänger immer gut leserlich an, selbst wenn das Original eine schlechte Druckqualität hatte. Werden die erstellten Bilder oder auch Videos anschließend gleich online hochgeladen, können Geschäftspartner und Mitarbeiter zeitnah auf die Informationen zugreifen.

  

  

 

Welches Smartphone ist das Richtige?

Die Anforderungen an ein Smartphone sind vielfältig. Während Privatleute lieber eine Entertainment-Zentrale möchten, benötigen Geschäftsleute eher ein leistungsstarkes Arbeitsgerät bzw. ein reines Kommunikations-Hilfsmittel oder das Herzstück eins mobilen Büros. Smartphones können das alles leisten, aber leider nicht alles gleich gut. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf genau überlegen, welcher Nutzertyp man ist und welche Funktionen/Ausstattungsmerkmale dringend benötigt werden bzw. wo Abstriche gemacht werden können.

Wer das Thema aber eher emotional statt rational angeht, wird sich wohl vorrangig für ein Smartphone einer bestimmten Marke entscheiden. Auf der anderen Seite können gute Erfahrungen in der Vergangenheit oder auch die unproblematische Vernetzung unterschiedlicher Geräte einer Marke die Kaufentscheidung zugunsten eines bestimmten Herstellers rational beeinflussen.    

Bezogen auf die Absatzstückzahlen ist Samsung der Marktführer gefolgt von Apple und HUAWEI (Stand April 2017). Weitere Hersteller wie Sony oder HTC spielen im Smartphone-Bereich eher eine untergeordnete Rolle. Ähnlich wie bei Automarken haben auch Smartphone-Hersteller ihre Fangemeinde, die über Jahre hinweg treu zu ihrer Lieblingsmarke steht.

  

Smartphone-Nutzertypen: Welcher Typ sind Sie?

Der Begleiter für Alltagsaufgaben

Wer keinen besonderen Schwerpunkt bei der Nutzung seines Smartphones feststellt, kann ein gutes aber weniger umfangreich ausgestattetes und daher günstigeres Mittelklasse-Gerät wählen:

  • 4,5 bis 5 Zoll Display-Größe liegen gut in der Hand und sind praktisch in der Tasche verstaubar
  • Lange Akkulaufzeit bei geringer Nutzung und im Standby-Modus
  • 3G als Internet-Standard
  • 16 GB Gerätespeicher und 2 bis 6 GB Arbeitsspeicher sind für alltägliche Aufgaben ausreichend
  • HD-Auflösung mit 1280 x 720 px für ein klares Bild
  • Offenes Betriebssystem mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten, z.B. Android

Das Arbeitsgerät für Produktivität unterwegs

Wer sich selbst und seine beruflichen Herausforderungen organisieren möchte, benötigt vor allem Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit:

  • Gute Prozessorleistung mit 4 oder 8 Kernen und ca. 2 GHz sowie 4 bis 6 GB Arbeitsspeicher, um problemlos zwischen vielen Apps hin und her zu wechseln
  • 32 GB Gerätespeicher oder mehr für alle benötigten Apps und Daten
  • Großer Display mit 4 bis 7 Zoll für bequemes Tippen
  • Betriebssystem mit einer großen Auswahl an Produktivitäts-Apps, z.B. Android oder Apple iOS
  • Konnektivität mit dem PC für Datenübertragung und -sicherung
  • LTE-Fähigkeit für schnelles mobiles Internet

Das "Fotohandy" als Digitalkamera-Ersatz

Die Kamera immer dabei haben - kein Problem, wenn Sie im Smartphone integriert ist und dennoch gleichwertig gute Fotos schießt:

  • 16 bis 21 Megapixel-Kamera mit kurzen Verschlusszeiten und guter integrierter Kamera-Software
  • FullHD-Auflösung des Displays
  • 5 bis 7 Zoll Display-Größe sind bequem beim Fotografieren
  • Gerätespeicher durch Speicherkarten erweiterbar
  • Konnektivität mit dem PC, um Fotos und Videos übertragen zu können
  • Lange Akkulaufzeit bei geringer Nutzung

Das Multimediagerät für uneingeschränkte Nutzung

Wenn Sie Fotos und Videos machen, diese dann bearbeiten und anschließend z.B: im firmeneigenen Social-Netzwerk-Account posten, setzt dieser Nutzungsschwerpunkt bestimmte Eigenschaften voraus:

  • FullHD und ein hochwertiger Display mit brillanten Farben
  • Gute Kamera mit 10 bis 21 Megapixeln
  • 5 bis 7 Zoll Größe, also ein größeres Smartphone oder Phablet
  • LTE-Fähigkeit für schnelles mobiles Internet, auch bei Streaming
  • 32 oder 64 GB Gerätespeicher, denn Fotos und Spiele nehmen viel Platz ein
  • Lange Akkulaufzeit bei intensiver Nutzung

 

  

  

Outdoor Smartphones sind hart im Nehmen

Outdoor Smartphones lassen sich auch bei Feuchtigkeit und mit Handschuhen gut bedienen.

Weil für Geschäftsläute das Smartphone ein wichtiges Arbeits-Hilfsmittel darstellt, ist die Haptik ein besonders wichtiges Leistungsmerkmal. Schließlich wird das Smartphone unzählige Male pro Tag in die Hand genommen und wieder weggelegt. Dabei sollte sich das Telefon immer richtig gut in der Hand anfühlen. Aus diesem Grund werden bei hochwertigen Geräten nur die edelsten Materialien verwendet und in aufwändigen Fertigungsprozessen auf Hochglanz poliert. Am fertigen Handy passen dann Optik und Haptik perfekt zusammen.
Wenn das neue Smartphone dann aber zu Boden fällt und das Gehäuse zerkratzt oder das Display gerissen ist, sind Frust und Ärger vorprogrammiert. Gut, wenn man im Vorfeld eine spezielle Versicherung abgeschlossen hat, die in solchen Fällen zumindest den finanziellen Schaden abdecken. 

Doch was ist, wenn man bereits im Vorfeld genau weiß, dass das neue Smartphone z.B. am Bau den härtesten Umweltbedingungen ausgesetzt ist und teilweise mit schmutzigen Fingern bedient werden muss? Dafür sind die auf Hochglanz polierten Smartphone doch viel zu schade.
Genau diese Marktlücke haben einige Hersteller für sich erkannt und bieten spezielle Outdoor-Smartphones an. Diese Telefone bestehen aus extrem bruchfesten Materialien und sind gegen Staub und Schmutz bestens geschützt. Die Smartphones halten selbst Stürzen aus geringer Höhe problemlos stand und sind absolut wasserdicht. Doch nicht nur das! Wenn es eilt, müssen zum Bedienen nicht einmal die Arbeitshandschuhe ausgezogen werden.
Für alle Handwerker und Bauarbeiter, die bei Wind und Wetter draußen arbeiten, sind diese Smartphones perfekt geeignet.

Die Hersteller, sowie Händler geben den Grad der Robustheit gerne in Standards an. So soll dargestellt werden, wie sehr ein Gerät gegen Wasser, Staub oder Stöße geschützt ist. Doch was bedeutet eigentlich die IP-Zertifizierung oder der Militärstandard?

IP-Schutzgrad

Ob ein Schalter, eine Lampe, der Sender einer Funk-Türglocke oder ein Smarthone für den Außenbereich geeignet ist, das  können Sie der IP-Schutzgrad-Bezeichnung auf dem Typenschild oder in den technischen Unterlagen entnehmen. Dieser IP-Schutzgrad sagt genau aus, gegen welche äußeren Einflüsse das jeweilige Produkt geschützt ist. Da diese Schutz-Kennzeichnung international genormt und somit in allen Ländern gleich ist, werden die Buchstaben IP (für International Protection) verwendet. Für die genaue Klassifizierung wird eine zweistellige Zahl genutzt. Die erste Ziffer dieser Zahl ist die Kennzeichnung des Berührungs- bzw. Fremdkörper-Schutzes. Die zweite Ziffer ist die Kennzeichnung des Wasser-Schutzes. Die dafür zuständige Norm ist die DIN EN 60529 / IEC 60259. Hier ist sowohl festgelegt wie sich die Kennzahl zusammensetzt, als auch wie sich die einzelnen Schritte zwischen den Kennzahlen verhalten:

Ziffer Schutzdefinition Fremdkörper Ziffer Schutzdefinition Wasser
0 kein Schutz 0 kein Schutz
1 Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 50 mm) 1 Schutz gegen senkrecht fallendes Tropfwasser
2 Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 12,5 mm) 2 Schutz gegen fallendes Tropfwasser bei Gehäuseneigung 15°
3 Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 2,5 mm) 3 Schutz gegen fallendes Sprühwasser bis 60° gegen die Senkrechte
4 Geschützt gegen feste Fremdkörper (Durchmesser ab 1,0 mm) 4 Schutz gegen allseitiges Spritzwasser
5 Staubgeschützt 5 Schutz gegen Strahlwasser (Düse) aus beliebigem Winkel
6 Staubdicht 6 Schutz gegen starkes Strahlwasser
    7 Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen (30 Minuten bei einer Wassertiefe von 1 Meter)
    8 Schutz gegen dauerndes Untertauchen (Wassertiefe wird vom Hersteller bestimmt)
    9 Schutz gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung


Nehmen wir als Beispiel das CAT S40 mit IP68-Zertifizierung:
6 - Staubdicht
8 - Schutz gegen dauerndes Untertauchen (in diesem Fall bis zu 1 Meter für bis zu 60 Minuten)

Militärstandard

MIL-STD-810G:
Das US-amerikanische Militär legt Testbedingungen für militärische Ausrüstung fest. Dabei wurde auch der MIL-STD-810G definiert, welcher bei Outdoor Smartphones oft zum Einsatz kommt.
Fast jeder Umwelteinfluss, dem militärische Ausrüstung ausgesetzt sein könnte, ist hier aufgelistet. Einflüsse wie Hitze, Kälte, Eisregen, Sonneneinstrahlung und Stöße werden dabei bewertet.
Aber aufgepasst, sobald ein Smartphone nur eines der genannten Kriterien erfüllt, kann der MIL-STD-810G ohne Bestätigung durch ein unabhängiges Institut verwendet werden. Es heißt also nicht, dass ein Smartphone, wenn es den Militärstandard erfüllt, gleich gegen alle Einflüsse resistent ist.

Meist beläuft es sich im Oudoor Smartphone Bereich auf die Stoßfestigkeit. Die Fallhöhe kann der Hersteller nach eigenen Ermessen festlegen. So ist das Samsung Galaxy Xcover 3 bis zu einer Fallhöhe von 1,5 Metern geschützt, das CAT S30 bis zu einer Fallhöhe von 1,8 Metern. Beide sind aber durch den MIL-STD-810G zertifiziert.

  

  

Corning® Gorilla® Glass
Der US-amerikanische Hersteller Corning stellt das sogenannte Gorilla Glass her. Dies ist ein dünnes, chemisch vorgespanntes Glas und dient meist als Abdeckglas für Displays von Outdoor Smartphones.
Bei anderen Smartphones wie zum Beispiel der neuen A-Serie von Samsung kann das Gorilla Glass aber auch als Abdeckung der Smartphone Rückseite angewandt werden.

Das Gorilla Glass zeichnet sich durch seine enorme Kratz- und Bruchfestigkeit aus. Bei der ersten Version sollen Risse erst ab einer Punktlast von 40 Newton auftreten. Bei normalen Displayabdeckungen hingegen 
können Risse schon ab einer Punktlast von 5 Newton auftreten. Mittlerweile wird teilweise das Gorilla Glass 4 in Outdoor-Smartphones verbaut und in allen Generationen wurde die Bruch- und Kratzfestigkeit optimiert. Zudem hat es Corning geschafft das Glas nicht nur stabiler zu machen, sondern auch dünner.

Nehmen wir hier als Beispiel das Cyrus CS30. Hier ist das Corning Gorilla Glass 3 verbaut und schützt somit das Display vor Schäden. Das Gorilla Glass 3 soll laut Hersteller bis zu dreimal so fest sein wie das Gorilla Glass 2. Das CAT S40 hat mit dem Gorilla Glass 4 die neueste Version verbaut.

Nach oben